Hainbuche Spalier
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- Carpinus betulus
Die Hainbuche am Spalier verbindet zwei Dinge, die sonst schwer zusammenpassen: eine schmale, flache Krone auf einem freien Stamm und trotzdem eine blickdichte Wand aus Laub. Genau das macht sie zum Klassiker für kleine Vor- und Hausgärten, in denen eine normale Hecke zu viel Platz kostet.
Unter dem Schirm bleibt der Boden frei, darüber schließt sich das Laub zu einer grünen Ebene. So schirmen Sie gegenüberliegende Fenster, Straßen oder Nachbargrundstücke ab, ohne den ganzen Garten dunkel zu stellen. Im Herbst färbt sich das Blatt gelb bis gelbbraun. Sie ist laubabwerfend, treibt aber jedes Frühjahr frisch und dicht wieder aus.
Wie wächst die Hainbuche am Spalier?
Frei gewachsen wird Carpinus betulus bis zu 20 Meter hoch. Am Spalier lenken wir diesen Wuchs bewusst um: Der Leittrieb wird gekappt, die Seitenäste werden waagerecht an ein Gerüst angebunden. Dadurch bleibt die Höhe begrenzt und der Zuwachs geht in die Breite, wo Sie ihn haben wollen. Und anders als oft zu lesen ist, wurzelt die Hainbuche dabei nicht flach: Als Herzwurzler steht der schmale Baum auch bei Wind sicher.
Pflege der Spalier-Hainbuche
Wässern
Junge Bäume brauchen in den ersten Jahren regelmäßig Wasser, bis sie durchgewurzelt sind. In langen Trockenphasen gießen Sie durchdringend, lieber selten und viel als täglich ein bisschen. Ein Wassersack gibt das Wasser über Stunden langsam ab und nimmt Ihnen die Arbeit ab.
Düngen
Zwischen März und April fördert eine Düngergabe den Austrieb. Eine Schicht Kompost im Herbst versorgt gleichzeitig das Wurzelwerk. Mehr braucht die Hainbuche nicht.
Schneiden
Ein jährlicher Formschnitt im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr erhält die flache Krone. Während der Wachstumszeit kürzen Sie die senkrechten Triebe an den Leitästen ein und binden den Neuwuchs waagerecht an. So wird die Wand Jahr für Jahr dichter. Wie Sie dabei genau vorgehen, zeigen wir in unserer Anleitung zum Spalierbaum schneiden.
Pflanzenschutz
In der Regel kommt die Hainbuche ganz ohne Pflanzenschutz aus. Die schmale Krone trocknet nach Regen schnell ab, und das nimmt Pilzkrankheiten die Grundlage.
Als Hecke oder Solitär pflanzen
Ob als grüner Raumteiler, als Sichtschutz vor dem Fenster oder als Reihe entlang der Grundstücksgrenze: Die Hainbuche kann beides. Für eine geschlossene Hecke gilt eine einfache Regel, an der wir uns in der Baumschule selbst orientieren: Der Pflanzabstand entspricht der Schirmbreite, damit sich die Kronen berühren und zu einer durchgehenden Wand zusammenwachsen. Die Richtwerte pro Schirmbreite finden Sie hier:
| Schirmbreite | Abstand für geschlossene Hecke | Bäume pro 10 laufende Meter |
|---|---|---|
| 120 cm | 120 cm | ca. 8 bis 9 |
| 150 cm | 150 cm | ca. 6 bis 7 |
| 180 cm | 180 cm | ca. 5 bis 6 |
Wer ganzjährig eine wirklich blickdichte Wand braucht, kombiniert die Hainbuche mit einem immergrünen Spalierbaum oder wählt diesen gleich als Alternative. Wie sich beide Varianten unterscheiden, lesen Sie im Beitrag Spalierbaum oder Hainbuchenhecke. Weitere Baumarten und alle Stammhöhen finden Sie in unserer Auswahl an Spalierbäumen als Sichtschutz.
Unsere Baumschulgärtner ziehen jede Hainbuche selbst heran, mit sauber geformter Krone und kräftigem Wurzelballen. Eine ausführliche Pflanzanleitung liegt jeder Lieferung bei. Details zu Versand und Lieferzeiten finden Sie unter Bestellen und Lieferung.
3 Einfach mitbestellen:
255,00 €
Plus- und Minuspunkte
-
Winterhart
-
Umweltfreundlich
-
Natürliche Optik
-
Kein immergrüner Sichtschutz
Beschreibung
Die Hainbuche am Spalier verbindet zwei Dinge, die sonst schwer zusammenpassen: eine schmale, flache Krone auf einem freien Stamm und trotzdem eine blickdichte Wand aus Laub. Genau das macht sie zum Klassiker für kleine Vor- und Hausgärten, in denen eine normale Hecke zu viel Platz kostet.
Unter dem Schirm bleibt der Boden frei, darüber schließt sich das Laub zu einer grünen Ebene. So schirmen Sie gegenüberliegende Fenster, Straßen oder Nachbargrundstücke ab, ohne den ganzen Garten dunkel zu stellen. Im Herbst färbt sich das Blatt gelb bis gelbbraun. Sie ist laubabwerfend, treibt aber jedes Frühjahr frisch und dicht wieder aus.
Wie wächst die Hainbuche am Spalier?
Frei gewachsen wird Carpinus betulus bis zu 20 Meter hoch. Am Spalier lenken wir diesen Wuchs bewusst um: Der Leittrieb wird gekappt, die Seitenäste werden waagerecht an ein Gerüst angebunden. Dadurch bleibt die Höhe begrenzt und der Zuwachs geht in die Breite, wo Sie ihn haben wollen. Und anders als oft zu lesen ist, wurzelt die Hainbuche dabei nicht flach: Als Herzwurzler steht der schmale Baum auch bei Wind sicher.
Pflege der Spalier-Hainbuche
Wässern
Junge Bäume brauchen in den ersten Jahren regelmäßig Wasser, bis sie durchgewurzelt sind. In langen Trockenphasen gießen Sie durchdringend, lieber selten und viel als täglich ein bisschen. Ein Wassersack gibt das Wasser über Stunden langsam ab und nimmt Ihnen die Arbeit ab.
Düngen
Zwischen März und April fördert eine Düngergabe den Austrieb. Eine Schicht Kompost im Herbst versorgt gleichzeitig das Wurzelwerk. Mehr braucht die Hainbuche nicht.
Schneiden
Ein jährlicher Formschnitt im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr erhält die flache Krone. Während der Wachstumszeit kürzen Sie die senkrechten Triebe an den Leitästen ein und binden den Neuwuchs waagerecht an. So wird die Wand Jahr für Jahr dichter. Wie Sie dabei genau vorgehen, zeigen wir in unserer Anleitung zum Spalierbaum schneiden.
Pflanzenschutz
In der Regel kommt die Hainbuche ganz ohne Pflanzenschutz aus. Die schmale Krone trocknet nach Regen schnell ab, und das nimmt Pilzkrankheiten die Grundlage.
Als Hecke oder Solitär pflanzen
Ob als grüner Raumteiler, als Sichtschutz vor dem Fenster oder als Reihe entlang der Grundstücksgrenze: Die Hainbuche kann beides. Für eine geschlossene Hecke gilt eine einfache Regel, an der wir uns in der Baumschule selbst orientieren: Der Pflanzabstand entspricht der Schirmbreite, damit sich die Kronen berühren und zu einer durchgehenden Wand zusammenwachsen. Die Richtwerte pro Schirmbreite finden Sie hier:
| Schirmbreite | Abstand für geschlossene Hecke | Bäume pro 10 laufende Meter |
|---|---|---|
| 120 cm | 120 cm | ca. 8 bis 9 |
| 150 cm | 150 cm | ca. 6 bis 7 |
| 180 cm | 180 cm | ca. 5 bis 6 |
Wer ganzjährig eine wirklich blickdichte Wand braucht, kombiniert die Hainbuche mit einem immergrünen Spalierbaum oder wählt diesen gleich als Alternative. Wie sich beide Varianten unterscheiden, lesen Sie im Beitrag Spalierbaum oder Hainbuchenhecke. Weitere Baumarten und alle Stammhöhen finden Sie in unserer Auswahl an Spalierbäumen als Sichtschutz.
Unsere Baumschulgärtner ziehen jede Hainbuche selbst heran, mit sauber geformter Krone und kräftigem Wurzelballen. Eine ausführliche Pflanzanleitung liegt jeder Lieferung bei. Details zu Versand und Lieferzeiten finden Sie unter Bestellen und Lieferung.
Plus- und Minuspunkte
-
Winterhart
-
Umweltfreundlich
-
Natürliche Optik
-
Kein immergrüner Sichtschutz
Steckbrief
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Botanische Name
Carpinus betulus
-
Deutscher Name
Hainbuche -
Ursprung
Europa, Westasien, Nordafrika
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Blütezeit
April, Mai
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Blattfarbe
Grün
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Herbstfarbe
Gelb, Braun
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Fruchttragend
Keine Früchte
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Wirtspflanze
Vögel
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Bodentyp
Löss, Ton/Klei/Lehm, Sand
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Standort
Sonne, Halbschatten, Schatten
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Winterhärtezone
Zone 5: -28,9 bis -23,4
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Wurzelart
Herzwurzel
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Pflegebedarf
Moderater Pflegeaufwand (1-2x/Jahr)
Häufig gestellte Fragen
Haben Sie noch Fragen zu diesem Baum? Hier finden Sie die Antworten!
Kontakt aufnehmen
Start chatDie Hainbuche (Carpinus betulus), auch Gewöhnliche oder Europäische Hainbuche, Weißbuche, Hagebuche oder Hornbaum genannt, ist in Deutschland heimisch. Sie gehört botanisch nicht zur Gattung der Buchen (Fagus), sondern zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae)!
Die Hainbuche am Spalier ist ein Herzwurzler, kein Flachwurzler. Ihre Wurzeln wachsen schräg nach unten und bilden ein herzförmiges Geflecht. Das gibt dem schmalen Spalierbaum einen windstabilen Stand. Ein weiterer Vorteil: Sie können ihn ohne Sorge neben Wegen, Terrassen oder Pflaster setzen, ohne dass die Wurzeln den Belag anheben.
Einzelne Spaliere: Für eine einzelne Hainbuche als Spalier mit 120 cm Schirmbreite rechnen Sie mit rund 120 cm Abstand zum nächsten Baum, bei 150 cm Schirm entsprechend mehr. Hecke: Für eine geschlossene Wand setzen Sie die Bäume im Abstand ihrer Schirmbreite, also etwa 8 bis 9 Bäume pro 10 laufende Meter bei 120 cm Schirm. So berühren sich die Kronen und wachsen zusammen.
Sie bildet durch ihren dichten Wuchs sehr schnell blickdichte Hecken, die idealen Sichtschutz bieten. Die Hainbuche verträgt regelmäßigen Schnitt sehr gut und lässt sich in nahezu jede gewünschte Form bringen. Dadurch kann sie als formale Hecke, als lockerer Sichtschutz oder auch als Gestaltungselement in verschiedenen Formen geschnitten werden. Sie ist sehr robust und anspruchslos, was den Standort betrifft. Sie wächst sowohl in der Sonne als auch im Schatten und verträgt auch trockene Böden.
Die Hainbuche als Spalier wächst etwa 30 bis 40 cm pro Jahr, bevor sie in Form geschnitten wird. Am Spalier lenken wir diesen Zuwachs in die Breite, sodass die Krone Jahr für Jahr dichter wird. Nach zwei bis drei Standjahren ist die flache Spalierwand in der Regel geschlossen.
Die Hainbuche als Spalier bietet auch im Winter Sichtschutz, allerdings eingeschränkt. Sie ist laubabwerfend, hält aber einen großen Teil ihres braun verfärbten Laubs oft bis zum Frühjahr am Ast. Wer ganzjährig eine komplett blickdichte Wand möchte, wählt einen immergrünen Spalierbaum wie Glanzmispel oder Kirschlorbeer.
er sichtbarste Unterschied liegt im Blatt und in der Robustheit. Die Hainbuche hat gezähnte, leicht gewellte Blätter und kommt mit Schnitt und schweren Böden sehr gut zurecht. Die Rotbuche (Fagus sylvatica) hat glattrandige Blätter und ist heikler bei nassem Boden. Für Spaliere und Hecken ist die Hainbuche daher die robustere Wahl.